Konzeptentwicklung unter systemischen Gesichtpunkten

 

Konzepte beschreiben eine Arbeitsweise, klären Begrifflichkeiten, Zielgruppen, Handlungsfelder und Erfahrungshintergrund der beteiligten Personen und Institutionen. Sie müssen immer wieder angepasst werden, da sich die Situation und damit die Ausgangslage ständig verändert, auf deren Grundlage sie verfasst werden.
Die Ausgangslage zu beschreiben bedeutet immer, eine Konstruktion der Wirklichkeit vorzunehmen, die im Konzept beschrieben oder verändert werden soll. Die Kriterien für die Selektion bestimmter Wirklichkeitsausschnitte, die in der Ausgangslage zusammengefasst werden, sollten transparent gemacht werden. Das bedeutet z.B. die Offenlegung des Anlasses und daraus resultierender Aufgaben für die Neuformulierung oder Änderung eines Konzeptes.
Bei Entwicklung und Fortschreibung von Konzepten müssen die Grundlagen des Projektmanagements beachtet werden. Dies ist notwendig, um so viele Mitglieder einer Organisation wie möglich auf dem Weg zum Anderen mitzunehmen und damit eine Umsetzung der Neuerungen so wahrscheinlich wie möglich zu machen. Es gilt im Übrigen der Grundsatz nach Aristoteles, dass der Anfang die Hälfte des Ganzen darstellt.

 

Näheres dazu finden Sie unter Downloads/Konzepte